Fahrschule Fürst, Berlin, Tempelhof, Führerschein, Fahrerlaubniss, Berufskraftfahrer, Weiterbildung

Ausbildungs-Fahrschule Fürst

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Neuregelung für Motorradklassen
Seit dem 19. Januar 2013 sind Änderungen bei den Zweiradklassen in Kraft getreten. Wer jetzt den begrenzten Motorradführerschein macht (Neuregelung bis 35 KW) muss im Gegensatz zur Altregelung (nach zwei Jahren 25 KW Begrenzung ohne Prüfung raus) eine praktische Prüfung machen.

Wer also bis zum 18. Januar 2013 im Besitz des begrenzten Motorradführerschein ist, bekommt ohne praktische Aufstiegsprüfung nach zwei Jahren den Unbegrenzten. Ab dem 19.1.2013 kann man mit dem begrenzten A 48 Ps fahren!
Das Alter für den Direkteinstieg ohne PS Begrenzung (Altregelung 25 Jahre) wird auf 24 Jahre herunter gesetzt.
Der Aufstieg von Klasse A1 (125 er, nach zwei Jahren Besitz) zur A begrenzt bedarf nur einer praktischen Prüfung, keinen Theorieunterricht, keine theoretische Prüfung und keine Sonderfahrten. Im Gegensatz zur Aufstiegsprüfung A1 auf A direkt bleibt Alles beim Alten, bis auf die Sonderfahrten die halbieren sich von 12 auf 6.


Neuregelung Einstiegsalter Lkw
Ab dem 19. Januar 2013 steigt das Mindestalter von 18 auf 21 Jahre!

Neuregelung Einstiegsalter Bus
Ab dem 19. Januar 2013 steigt das Mindestalter von 21 auf 24 Jahre!

Die neuen Schlüsselzahlen
http://www.fahrlehrerverband-berlin.de/schluesselzahlen.htm

Merkblatt für Inhaber ausländischer Fahrerlaubnisse (Führerscheine)
aus EU- und EWR-Staaten über Führerscheinbestimmungen in der
Bundesrepublik Deutschland

Dieses Merkblatt informiert Sie über die wichtigsten deutschen Bestimmungen für Inhaber
ausländischer Fahrerlaubnisse aus Mitgliedstaaten der Europäischen
Union und Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum
(Island, Liechtenstein, Norwegen). Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an
die für Sie zuständige örtliche Fahrerlaubnisbehörde bei Ihrer Stadt- oder Kreisverwaltung.
1. Benutzung ausländischer Führerscheine bei vorübergehenden Aufenthalten
Wenn Sie einen gültigen nationalen Führerschein besitzen, dürfen Sie in der Bundesrepublik
Deutschland Kraftfahrzeuge der Klasse führen, für die der Führerschein ausgestellt
ist. Eine Übersetzung des Führerscheins ist nicht erforderlich. Auflagen und Beschränkungen
zu Ihrer Fahrerlaubnis sind auch in der Bundesrepublik Deutschland zu beachten.
Beachten Sie, dass Ihre Pkw-Fahrerlaubnis hier nicht gilt, wenn Sie das in der Bundesrepublik
Deutschland vorgeschriebene Mindestalter von 18 Jahren noch nicht erreicht haben.

2. Benutzung ausländischer Führerscheine bei ordentlichem Wohnsitz in der Bundesrepublik
Deutschland
2.1 Auch wenn Sie Ihren ordentlichen Wohnsitz in die Bundesrepublik Deutschland
verlegen, berechtigt Sie Ihre ausländische Fahrerlaubnis hier grundsätzlich bis zum
Ablauf ihrer Geltungsdauer zum Führen von Kraftfahrzeugen. Erforderlich ist ein
nationaler Führerschein, ein internationaler reicht nicht.
Ihren ordentlichen Wohnsitz hat eine Person - vereinfacht gesagt - dort, wo sie
während mindestens 185 Tagen im Jahr wohnt.
Berufspendler begründen keinen ordentlichen Wohnsitz in der Bundesrepublik
Deutschland. Unter „Berufspendler“ ist der Inhaber eines ausländischen nationalen
Führerscheins zu verstehen, der seinen Wohnsitz im Ausland hat, aber wegen eines
in der Bundesrepublik Deutschland bestehenden Arbeits- oder Beschäftigungsverhältnisses
hier Kraftfahrzeuge führt und regelmäßig an seinen ausländischen Wohnsitz
zurückkehrt. Nicht zur Gruppe der Berufspendler gehören diejenigen Inhaber ausländischer Führerscheine,
die in der Bundesrepublik Deutschland ein Arbeits- oder Beschäftigungsverhältnis
aufgenommen haben, aber nur gelegentlich zu ihrem weiterbestehenden
Familienwohnsitz im Ausland zurückkehren.2.2 Besitzen Sie eine Fahrerlaubnis der Klassen A1 oder C, C1, CE, C1E (Lkw) oder
D, D1, DE, D1E (Bus) sind folgende Einschränkungen zu beachten:
- Inhaber einer Fahrerlaubnis der Klasse A1 dürfen bis zur Vollendung des
18. Lebensjahres nur Leichtkrafträder (125 cm3, 11kW) mit einer durch die Bauart
bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 80 km/h führen.
- Eine Fahrerlaubnis der Klassen C1 und C1E gilt in der Bundesrepublik
Deutschland nur bis zur Vollendung des 50. Lebensjahres des Inhabers, eine
Fahrerlaubnis der Klassen C, CE, D, DE, D1 und D1E nur bis zum Ablauf von
fünf Jahren nach ihrer Erteilung, selbst wenn sie im Heimatstaat für einen längeren
Zeitraum erteilt wurde. Wäre danach Ihre Fahrerlaubnis mit dem Moment
der Verlegung des ordentlichen Wohnsitzes nicht mehr gültig, dürfen Sie noch
sechs Monate im Inland fahren. Wegen der Verlängerung siehe Abschnitt 2.3.
Achtung, ein Verstoß gegen die Altersbestimmung für Fahrer von Leichtkrafträdern
oder die Teilnahme am Straßenverkehr mit einer Fahrerlaubnis, deren
Geltungsdauer nach dem Recht des erteilenden Staates oder den deutschen
Bestimmungen abgelaufen ist, wird als Fahren ohne Fahrerlaubnis bestraft.

2.3 Droht Ihre ausländische Fahrerlaubnis abzulaufen oder ist sie nicht mehr gültig,
erhalten Sie auf Antrag eine deutsche Fahrerlaubnis der entsprechenden Klasse. Für
die Klassen C, C1, CE, C1E (Lkw) und D, D1, DE, D1E (Bus) müssen Sie hierfür
eine ärztliche Bescheinigung über Ihren Gesundheitszustand und ein Zeugnis über
ausreichendes Sehvermögen beibringen. Busfahrer, die 50 Jahre oder älter sind,
müssen darüber hinaus durch ein betriebs- oder arbeitsmedizinisches Gutachten
oder ein medizinisch-psychologisches Gutachten nachweisen, dass sie über ausreichende
Belastbarkeit, Orientierungsleistung, Konzentrationsleistung, Aufmerksamkeitsleistung
und Reaktionsfähigkeit verfügen.
2.4 Auch ohne besonderen Anlass können Sie Ihre gültige ausländische Fahrerlaubnis
zu jedem Zeitpunkt in eine deutsche Fahrerlaubnis „umtauschen“.
Dem Antrag auf Erteilung der deutschen Fahrerlaubnis sind folgende Unterlagen
beizufügen:
- amtlicher Ausweis über die Person des Antragstellers (Personalausweis oder Reisepass),
- Meldebestätigung des Einwohnermeldeamtes,
- ein Lichtbild aus neuerer Zeit, das den Bestimmungen der Passverordnung entspricht,
- das Original des ausländischen nationalen Führerscheins.
Außerdem kann die Fahrerlaubnisbehörde im Einzelfall die Beibringung eines Führungszeugnisses verlangen.
Bei der Erteilung der deutschen Fahrerlaubnis wird der ausländische Führerschein
einbehalten und an die Stelle zurückgesandt, die ihn ausgestellt hat.
Nicht möglich ist der Umtausch einer ausländischen Erlaubnis für Taxen, Mietwagen,
Krankenkraftwagen und ähnlicher Erlaubnisse.
3. Fehlen der Fahrberechtigung mit einem ausländischen Führerschein
Ihr Führerschein berechtigt Sie nicht zur Teilnahme am Straßenverkehr in der Bundesrepublik
Deutschland,
- wenn er nicht mehr gültig ist,
- wenn die Fahrerlaubnis nicht mehr besteht,
- wenn es sich um einen Lernführerschein oder einen anderen vorläufig ausgestellten
Führerschein handelt,
- wenn Sie das für die Klassen B/BE vorgeschriebene Mindestalter von 18 Jahren noch nicht erreicht haben,
- wenn Sie ausweislich des EU- oder EWR-Führerscheins oder vom Ausstellungsmitgliedstaat
der Europäischen Union oder des Vertragsstaates des Europäischen
Wirtschaftsraums herrührender unbestreitbarer Informationen zum
Zeitpunkt der Erteilung Ihren ordentlichen Wohnsitz im Inland hatten, es sei
denn, dass Sie als Studierender oder Schüler die Fahrerlaubnis während eines
mindestens sechsmonatigen Aufenthalts erworben haben,
- wenn Ihnen die Fahrerlaubnis im Inland vorläufig oder rechtskräftig von einem
Gericht oder sofort vollziehbar oder bestandskräftig von einer Verwaltungsbehörde
entzogen worden ist, Ihnen die Fahrerlaubnis bestandskräftig versagt
worden ist oder Ihnen die Fahrerlaubnis nur deshalb nicht entzogen worden ist,
weil Sie zwischenzeitlich auf sie verzichtet haben,
- wenn Ihnen aufgrund einer rechtskräftigen gerichtlichen Entscheidung keine
Fahrerlaubnis erteilt werden darf oder
- solange Sie im Inland, in dem Staat, der die Fahrerlaubnis erteilt hatte, oder in
dem Staat, in dem Sie Ihren ordentlichen Wohnsitz haben, einem Fahrverbot
unterliegen oder wenn der Führerschein beschlagnahmt, sichergestellt oder in
Verwahrung genommen worden ist.
Achtung, das Führen eines Kraftfahrzeuges ohne Fahrerlaubnis ist verboten
und stellt eine Straftat dar!

4. Sonderregelungen für Studenten und Schüler
Allein der Besuch einer Universität oder Schule hat keine Verlegung des ordentlichen
Wohnsitzes zur Folge. Fahrerlaubnisse, die Studenten und Schüler während
ihres Studienaufenthalts in der Bundesrepublik Deutschland in ihrem Heimatstaat
erwerben, sind hier also gültig. Studenten und Schüler aus anderen Mitgliedstaaten
können aber auch in der Bundesrepublik Deutschland eine Fahrerlaubnis erwerben,
sofern sie sich hier mindestens sechs Monate aufhalten.
Dasselbe gilt umgekehrt für Personen mit ordentlichem Wohnsitz in der Bundesrepublik
Deutschland, wenn Sie für mindestens sechs Monate in einem anderen Mitgliedstaat
eine Universität oder Schule besuchen.

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